weibliche C1 - Jugend 2018 / 2019

Oberliga

Training:

Dienstag 18:00 - 19:30 Uhr Heriburghalle

und

Donnerstag 17:30 - 19:00 Uhr Sporthalle am Westfalenring

10.11.2018

Handball (wC1): SuS weibliche C1 zahlte Lehrgeld bei 26:35-Niederlage in Halle

Auf dem Teambild sind: (hintere Reihe) Co-Trainer Ulrich Hegemann, Frieda Hegemann, Elisa Hüweler, Isabell Tribukeit, Hanna Nieweler, Trainerin Katja Hartmann / (vordere Reihe) Mona Hunz, Emy Dirkes, Sophia Göers, Mareike Sievers, Katharina Evers, Nele Garmann, Maya Werning

Die C1-Nachwuchsspielerinnen des SuS qualifizierten sich vor der Saison als einzigstes Neuenkirchener Team für die Handball-Oberliga. Zurzeit stehen sie relativ gut da. Mit einem kleinen Kader kämpft sich die Mannschaft von Trainerin Katja Hartmann durch den Ligaalltag. Mit dem derzeitigen 4. Rang in der Tabelle kann man zufrieden sein.

Am vergangenen Samstag musste die C1 zum Tabellenzweiten HSG Union 92 nach Halle reisen. Vier Punkte trennten beide Teams vor der Partie. Doch nach 50 Minuten sah man Ungleichheiten zwischen dem SuS und Gastgeber Halle. Mit 26:35 (11:17) gab es eine deutliche Klatsche für die Neuenkirchenerinnen und man zahlte viel Lehrgeld.

Mit robuster, aber nicht unfairer Abwehrarbeit kaufte die HSG dem SuS in der ersten Hälfte den Schneid ab. Nach verhaltenem Start und kurzzeitigem Abtasten beider Teams (1:1/3. Minute) häuften sich die Fehler der Neuenkirchenerinnen, die HSG legte zum 7:2 und 10:3 (12.) vor und überzeugte vor allem mit seiner robusten 5-1-Defensive und seinen schnellen Offensivvarianten. Der SuS wollte sich aber nicht ergeben und zeigte dass sie nicht Prinzessin Lillifee Handball spielen. Man bäumte sich gegen die Gastgeberinnen auf.

Mit Tore von Mona Hunz, Frieda Hegemann und Sophia Göers (2) verkürzte der SuS auf 11:6 (18.). Bis zur Pause gab es ein Schlagabtausch zwischen den beiden Teams. Mit einem 17:11 für Halle ging es in die Kabinen.

Insgesamt lief das Spiel des SuS nicht wie gewünscht, war das Fazit zur Pause. „Nach dem Anfangsfehler haben wir uns ins Spiel zurückgekämpft“, war die positive Aussage der SuS-Trainer Hartmann und Ulrich Hegemann.

Nach dem Wechsel blieb die Abwehrarbeit kompromisslos, sie prägte das Spiel auf beiden Seiten. Insgesamt verhängten die Schiedsrichter 13 Strafzeiten für den SuS und der HSG. Neuenkirchen blieb mit zwei Treffer von Mona Hunz dran (18:13/28.). Dann aber zeigte die HSG wieder ihre Überlegenheit. Zwei SuS-Zeitstrafen reichten, dass sich die HSG auf zehn Tore zum 27:17 (38.) absetzte.

SuS-Trainerin Hartmann appellierte an die Moral, ihre Schützlinge sollten sich „noch nicht geschlagen geben“. Dieser Appell trug anschließend Früchte, denn in der Abwehr wurde erneut gegen gehalten und vorne erkämpfte man sich gute Torgelegenheiten.

Bis vier Minuten vor das Spielende trugen Tore von Mona Hunz (3), Emy Dirkes und Frieda Hegemann (je 2) und gute Abwehrarbeit dazu bei, dass die Gastgeberinnen fast gestoppt wurden. Halle musste eine Auszeit nehmen, um den guten SuS-Lauf (24:32) anzuhalten.

Nach der Unterbrechung stoppte sich der SuS selber. Ein vergebener Siebenmeter von Frieda Hegemann und die Disqualifikation (dritte Zeitstrafe) der beste SuS-Spielerin Mona Hunz verhinderten eine weitere Ergebniskorrektur. Am Ende siegte die HSG mit 35:26 gegen Neuenkirchen.

„Das Ergebnis geht auch in dieser Höhe völlig in Ordnung. Man hat gemerkt, dass Halle schon länger in dieser Liga spielt. Das Team war Abgezockter und hat uns unsere Mankos aufgezeigt“, schätzte Trainerin Katja Hartmann ein. „Die Saison ist trotz dieses Ergebnisses bisher zufrieden stellend“, betonte Hartman. In dieser Woche steht nun die Arbeit beim Training an, um sich auf die bevorstehende Heimpartie gegen JSG Handball Ibbenbüren zu konzentrieren. Am nächsten Sonntag um 13:30 Uhr will die C1 beweisen, dass sie zu Recht in der Oberliga ist.

Für Neuenkirchen spielten: Mareike Sievers (Tor), Mona Hunz (11 Tore), Sophia Göers, Frieda Hegemann (je 5), Emy Dirkes (3), Elisa Hüweler (2), Nele Garmann, Isabell Tribukeit, Maya Werning, Katharina Evers



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