weibliche A - Jugend 2019 / 2020

Oberliga

Training:

Montag 19:00 - 20:30 Uhr Sporthalle am Westfalenring

und

Mittwoch 19:00 - 20:30 Uhr Sporthalle am Westfalenring

07.03.2020

Handball (wA): 25:28-Niederlage in Hahlen – Neuenkirchens A-Jugend beendet Landesliga-Saison auf viertem Platz

Für die Handballerinnen der Neuenkirchener A-Jugend ist die Saison beendet. Zum Abschluss musste sich das Team um die Kapitänin Kim Floth beim Tabellenführer aus dem Mindener Stadtteil Hahlen mit 25:28 geschlagen geben.

Die Devise war nach dem Neuenkirchener Überraschungserfolg im Hinspiel klar. In Neuenkirchen hatte die A-Jugend mit einer starken Torhüterleistung und einer überragenden Abschlussquote geglänzt, aber auch unzählige Ballverluste produziert. Weniger Fehler, aber eine genauso gute Leistung beim Abschluss waren notwendig um die Heimreise siegreich anzutreten. Doch auch Hahlen hatte seine Lehren aus dem Hinspiel gezogen und bot Neuenkirchen von Beginn an einen Kampf auf hohem Niveau.

Beide Teams starteten mit offensiven Deckungen in die Partie und setzten den Spielaufbau des Gegners unter Druck um Ballgewinne in leichte Tore umzumünzen. Zunächst gelang es den Gastgebern sich abzusetzen, aber Neuenkirchen ließ nicht abreißen. Einen zwischenzeitlichen 4:10-Rückstand verkürzte Neuenkirchen auf 12:15, bevor Hahlen per Strafwurf den Halbzeitstand von 12:16 perfekt machte.

Trainer Serge Sperling schien in der Pause die richtigen Worte und Anpassungen gefunden zu haben, denn seine Mannschaft glich innerhalb von vier Minuten zum 16:16 aus. Hahlens Trainer sah sich gezwungen sein Time-Out zu verwenden. Nach dieser Unterbrechung entwickelte sich ein offener Schlagabtausch in der beide Mannschaften zwischendurch Oberwasser hatten, aber sich keines der Teams absetzen konnte. Dabei überstand Neuenkirchen sogar eine doppelte Unterzahl relativ unbeschadet. Mit Anbruch der letzten 15 Minuten setzte sich Hahlen trotz Unterzahl von 22:21 auf 24:22 ab, da Neuenkirchen zweimal an der Torhüterin scheiterte und einen technischen Fehler produzierte. Beim Zwischenstand von 23:26 sechs Minuten vor Spielende kassierte Kim Floth dann eine Zeitstrafe und Hahlen verwandelte den fälligen Strafwurf zum 23:27. Sperling nahm sein Time-Out und schwor seine Mannschaft auf eine risikoreiche Schlussphase ein in der alles für den Punktgewinn in die Waagschale geworfen werden sollte. Tatsächlich überstand Neuenkirchen die Unterzahl unbeschadet und verkürzte in Gleichzahl auf 25:27. 1:40 Minuten vor Schluss scheiterte Kim Floth mit ihrem Strafwurf und ließ die Chance auf den Anschlusstreffer ungenutzt. Hahlen spielte die Zeit von der Uhr und Neuenkirchens Wurffalle ging nicht auf. 15 Sekunden vor dem Ende traf die Heimmannschaft zum 28:25-Endstand und ist nun nur noch theoretisch vom ersten Platz zu verdrängen. Neuenkirchen wird Vierter.

Der Trainer zog ein positives Fazit zur Saison: „Das war eine Saison mit Höhen und Tiefen. Letzten Endes können wir mit dem Gesamtbild sehr zufrieden sein, da alle Spielerinnen wichtige Schritte in ihrer Entwicklung gemacht haben. Das ein oder andere Ergebnis hätte positiver ausfallen können, aber da standen meinen Spielerinnen zu oft Unerfahrenheit und Verletzungen im Weg. Ich bin überzeugt, dass der ältere Jahrgang gut gewappnet in den Damenbereich wechselt und der jüngere Jahrgang, um viele Erfahrungen reicher, wieder gut aufgestellt ist, um ab Mai in der Qualifikation erneut um die begehrten Startplätze in der Oberliga-Vorrunde zu kämpfen.“

In Hahlen spielten: Jana Hegemann (TW), Yaren Kiymet (5), Laura Camaj (3), Kira Hoffschröer, Vivien Hessling (4), Ronja Hunz, Kim Floth (5), Laura Naber (2), Fiona Grewe (1), Jenny Brünen (2), Carolin Berning (1), Nele Elbeshausen (2)



01.03.2020

Handball (wA): 26:40-Niederlage für Neuenkirchener Handballerinnen

In der umkämpften Landesliga musste die Mannschaft vom SuS Neuenkirchen am vergangenen Sonntag eine herbe Niederlage einstecken. Zu Gast war die Mannschaft vom HSV Minden-Nord, die vor der Saison noch berechtigte Hoffnung auf eine Teilnahme an der Jugendbundesliga hatte und wegen Verletzungssorgen in den letzten Runden der Qualifikation scheiterte. Wie bereits im Hinspiel zeigte Minden Neuenkirchens Mannschaft die Grenzen auf und konnte als erstes Team in der Landesliga Punkte aus Neuenkirchens Sporthalle am Westfalenring mitnehmen. Die Meister-Chance für den SuS ist durch die Niederlage dahin. Mit einem Sieg wäre Serge Sperlings Mannschaft von Rang vier auf eins gesprungen.

Vom Anpfiff an ließen die Gäste von Minden-Nord keinen Zweifel daran, dass sie die Halle am Ende des Spiels mit einem deutlichen Sieg verlassen wollten. Mit einer enorm offensiven und aggressiven 3:2:1-Deckung stellten die Mindener Spielerinnen Neuenkirchen immer wieder vor ungewohnte Probleme. Ein Spielfluss wollte nicht entstehen und Minden-Nord konnte die vielen provozierten Fehler in Gegenstöße und leichte Tore ummünzen. Nur langsam konnte Neuenkirchen sich an die hohe Deckung und den hohen Handlungsdruck gewöhnen. Somit ging es mit einem 12:19-Rückstand in die Halbzeitpause.

Mit einigen Anpassungen und neuen Vorgaben für das offensive Verhalten kam Neuenkirchen aus der Kabine und zeigte seine beste Phase in diesem Spiel. Bis zur 45. Minute verkürzte Neuenkirchen auf 24:29. Zwei verworfene Strafwürfe verhinderten in dieser Phase einen noch knapperen Spielstand. Minden-Nord zog die Reißleine und stellte sich in der Abwehr nun in der deutlich defensiveren 6:0-Deckung auf und schaffte es erneut den SuS auf dem falschen Fuß zu erwischen. In der letzten Viertelstunde gelang der Neuenkirchener Mannschaft nicht mehr viel, auch ein Time-Out verhalf nicht zum gewünschten Aufschwung. „Abgeschenkt“ habe seine Mannschaft in den letzten Minuten, kommentierte Sperling die Schlussphase. „So deutlich hätte das Spiel nicht enden müssen.“ Minden-Nord beendete das Spiel gnadenlos und hielt bis zum Schlusspfiff das Tempo hoch. Daraus resultierte der verdiente Endstand von 26:40.

Es spielten: Jana Hegemann (TW), Melissa Kaya (4), Yaren Kiymet (6), Laura Camaj (1), Kira Hoffschröer, Vivien Hessling (1), Ronja Hunz (2), Kim Floth (7), Laura Naber, Henrike Löbbers, Fiona Grewe, Jenny Brünen (2), Carolin Berning (1), Nele Elbeshausen (2)



16.02.2020

Handball (wA): Revanche geglückt – Weibliche A-Jugend ringt ASC Dortmund trotz dreifacher Unterzahl in Schlussphase 25:23 nieder

Unter veränderten Vorzeichen traf eine Woche nach dem Hinspiel Neuenkirchens Landesliga A-Jugend auf die Gegner vom ASC Dortmund. Nachdem in der Vorwoche bei den SuS-Handballerinnen personell der Schuh drückte, meldeten sich zum Rückspiel Laura Naber und Yaren Kiymet zurück und entspannten die Lage im SuS-Rückraum. Verzichten musste das Team nach wie vor auf Einsätze von Carolin Berning und Lorena Brinker. Auch Dortmund beklagte einige Ausfälle. Dieser Umstand, sowie das Wissen um die eigene Heimstärke ließen den SuS selbstbewusst in das Spiel gehen.

Nach einem vorsichtigen Abtasten in den ersten Minuten wurde Neuenkirchen dann mutiger und zeigte sich offensiv wie defensiv präsenter als der Gegner. Von 7:6 über 10:6 auf 16:12 wurde der Vorsprung ausgebaut und bis zum Halbzeitpfiff gehalten. Laura Nabers Treffer mit der Schlusssirene wurde nicht anerkannt, da die Schiedsrichter den Ball vor Ablauf der Zeit nicht im Netz gesehen hatten. Da Serge Sperling am Auftritt seiner Mannschaft wenig auszusetzen hatte, kam die Mannschaft nach einigen kurzen Absprachen schnell zurück aus der Kabine um die zweite Hälfte in Angriff zu nehmen.

Bis zum 20:17 in der 43. Minute gestalteten beide Teams das Spiel offen und Neuenkirchens Vorsprung pendelte zwischen drei und vier Toren. Eine Zeitstrafe für Nele Elbeshausen und ein verworfener 7-Meter ließen Dortmund wieder Tuchfühlung aufnehmen. Wie bereits in der letzten Woche zeigte der ASC ein gutes und konsequentes Überzahl-Spiel und verkürzte auf 20:19. In Gleichzahl zog Neuenkirchen durch drei Treffer in Folge auf 23:19 davon. Zehn Minuten vor Spielende sah sich Dortmunds Trainer dazu gezwungen ein Time-Out zu nehmen um Anpassungen durchzuführen und einen letzten großen Angriff auf den SuS zu wagen. Dies läutete eine nervenzerreißende Schlussphase ein.

Nach dem Time-Out verkürzte Dortmunds herausragende Rückraumspielerin auf 23:20, Neuenkirchen scheiterte daraufhin an Dortmunds Torhüterin und im Gegenzug kassierte Yaren Kiymet in der 52. Minute ihre erste Zeitstrafe. Diese Unterzahl überstand der SuS unbeschadet und traf in Gleichzahl zum 24:22. Im Anschluss scheiterte Dortmund in der 57. Minute vom 7-Meter-Punkt, aber Neuenkirchen konnte die Führung nicht ausbauen. Yaren Kiymets zweite Zeitstrafe 90 Sekunden vor Spielende bedeutete, dass der SuS das Spiel in Unterzahl beenden musste. Sperling nahm das Time-Out um seine Spielerinnen auf das eigene Vorgehen in den letzten Sekunden einzuschwören. Zudem brachte er Co-Kapitänin Melissa Kaya für Ronja Hunz um ihre Dynamik und ihr gutes Wurfverhalten aus schwierigen Winkeln für die Unterzahl zu nutzen. Sie sollte zur Hauptakteurin in der Schlussphase werden. Dortmund entschied sich im Time-Out für eine offensive Manndeckung und stellte Melissa Kaya tief in der SuS-Hälfte und provozierte einen technischen Fehler. Neuenkirchen versuchte nach dem schnell ausgeführten Freiwurf durch Fouls Zeit von der Spieluhr zu nehmen, doch Kim Floth kam einen Schritt zu spät für ein sauberes Stoppen der Gegenspielerin und kassierte ebenfalls eine Zeitstrafe. In doppelter Unterzahl stellte Dortmund wieder Melissa Kaya und provozierte erneut einen technischen Fehler. Nachdem die Schiedsrichter beim Abdrängen der Außen-Angreiferin ein strafwürdiges Foul von Jenny Brünen erkannten, musste Neuenkirchen die letzten 47 Sekunden in dreifacher Unterzahl  beenden. Den anschließenden 7-Meter verwandelte Dortmund und verkürzte auf 24:23. Nele Elbeshausen ersetzte Laura Camaj und ging Neuenkirchens letzten Angriff gemeinsam mit Laura Naber und Melissa Kaya an. Nach 30 Sekunden unter höchstem Druck, aber ohne technischen Fehler oder Ballverlust, zeigten die Schiedsrichter Zeitspiel an und Melissa Kaya entdeckte eine Lücke, prellte mit dem Ball Richtung Tor, wurde weit nach links abgedrängt und schloss dennoch erfolgreich zum 25:23-Endstand ab. Der Jubel in der gut gefüllten Neuenkirchener Sporthalle am Westfalenring kannte keine Grenzen. Trainer Sperling zeigte sich zufrieden: „ Alle Beteiligten haben heute zu diesem Erfolg beigetragen und ihre Stärken in das Spiel einbringen können. Das war eine tolle Mannschaftsleistung und gute Werbung für den Sport in Neuenkirchen.“

Es spielten: Jana Hegemann(TW), Melissa Kaya (3), Yaren Kiymet (3), Laura Camaj (1), Kira Hoffschröer, Vivien Hessling (1), Ronja Hunz, Kim Floth (5), Laura Naber (6), Henrike Löbbers (TW), Fiona Grewe, Jenny Brünen (5), Nele Elbeshausen (1)



08.02.2020

Handball (wA): Ausfälle legen SuS-Rückraum lahm – wA-Jugend unterliegt in Dortmund 23:31

Am vergangenen Samstag reisten die Landesliga-Handballerinnen vom SuS Neuenkirchen nach Dortmund und hatten einige Sorgen im Gepäck. Melissa Kaya und Fiona Grewe hatten sich rechtzeitig für das Spiel gesund gemeldet, jedoch fielen mit Lorena Brinker, Carolin Berning, Yaren Kiymet und Laura Naber vier der sechs etatmäßigen Rückraumspielerinnen aus. Nur die beiden Aufbauspielerinnen Kim Floth und Nele Elbeshausen waren spielfähig. Unter diesen Bedingungen stellte sich das Spiel als erwartet große Herausforderung dar.

Dennoch startete Neuenkirchen besser in das Spiel und ging frühzeitig mit 0:3 in Führung. Nach ersten Anlaufschwierigkeiten bestrafte der ASC Dortmund jedoch einige Fehler in SuS-Offensive und –Defensive und drehte das Spiel zu einem 5:3. Nach der kurzen Schwächeperiode kam Neuenkirchen wieder besser in das Spiel und führte bis kurz vor der Halbzeitpause stets. Dann drehte Dortmund den Spielstand und ging mit 12:11 in Führung. Im Anschluss kassierten Jenny Brünen und Vivien Hessling jeweils eine 2-Minuten-Strafe und Neuenkirchen musste die erste Hälfte in doppelter Unterzahl beenden. Mit einem 13:11-Rückstand verabschiedeten sich die Teams in die Kabine.

Der Start der zweiten Hälfte sollte für den Ausgang der Partie eine entscheidende Rolle spielen. In doppelter Überzahl erhöhte Dortmund die Führung schnell auf 15:11. Darauf folgte eine Überzahl-Situation für Neuenkirchen, die nicht gut vom SuS ausgespielt wurde. Beim Stand von 12:18 aus SuS-Sicht ging es wieder mit voller Besetzung weiter. Beide Teams gestalteten daraufhin eine offene Partie, doch Dortmund ging besser mit seinen Wurfmöglichkeiten um und setzte sich noch etwas weiter ab. Beim Stand von 31:23 ertönte die Schluss-Sirene. Im Anschluss versuchte sich Trainer Serge Sperling an einer Einordnung: „Wir haben mit unterschiedlichen Mitteln versucht trotz aller Widrigkeiten eine gute Offensiv-Leistung abzuliefern. Das ist uns nicht immer gelungen, jedoch muss ich meine Mannschaft für ihren Kampf loben. Alle mussten in ungewohnter Besetzung angreifen und verteidigen, da blieb nicht mehr viel von den sonst bekannten Abläufen und Automatismen. Unser Über- und Unterzahl-Spiel zwischen Minute 29 und 33 und die vier verworfenen Strafwürfe haben uns sehr zurückgeworfen. Da für das Rückspiel am kommenden Sonntag in Neuenkirchen nur mit der Rückkehr von Laura Naber zu rechnen ist müssen wir uns etwas für unsere Trainingseinheiten  und das Rückspiel einfallen lassen.“

Es spielten: Jana Hegemann (TW), Melissa Kaya (2), Laura Camaj (3), Kira Hoffschröer (1), Vivien Hessling (2), Ronja Hunz, Kim Floth (6), Henrike Löbbers (TW), Fiona Grewe (1), Jenny Brünen (8), Nele Elbeshausen



18.01.2020

Handball (wA): Effektive SuS-Handballerinnen schlagen TSV Hahlen 40:33

Gegen Hahlen spielten: Jana Hegemann (TW), Melissa Kaya (6), Yaren Kiymet (5), Laura Camaj (3), Kira Hoffschröer (1), Vivien Hessling (3), Ronja Hunz, Kim Floth (9), Henrike Löbbers (TW), Jenny Brünen (7), Carolin Berning (5), Nele Elbeshausen (1)

In einer rasanten Landesliga-Partie konnte sich Neuenkirchens weibliche A-Jugend gegen die Gäste aus Hahlen durchsetzen. Das Spiel war von offensiven Deckungsreihen und erzwungenen Fehlern bei beiden Angriffs-Reihen geprägt. Am Ende setzte sich die effektivere Mannschaft verdient durch.

Neuenkirchen startete gut und setzte sich frühzeitig auf vier Tore ab. Diese Führung konnte Hahlen zwischenzeitlich auf 8:7 verkürzen, doch dann fing sich die Mannschaft vom SuS und baute die Führung bis zum Ende der ersten Halbzeit auf 22:17 aus.

Diesen Vorsprung hielt das Team von Trainer Serge Sperling, der beruflich verhindert fehlte, bis zur Schlussphase. Dort konnte Hahlen zwischenzeitlich nochmal auf drei Tore verkürzen. Ein Time-Out durch Trainer Alex Sperling brachte die SuS-Spielerinnen wieder auf Kurs. In den verbliebenen zwölf Minuten setzte sich Neuenkirchen bis zum Endstand von 40:33 ab. Nach dem Spiel machte Alex Sperling im effektiven Torabschluss und der gut aufgelegten Torhüterin Jana Hegemann die Garanten für den Sieg aus: „Die Spielerinnen haben hochprozentig abgeschlossen und Jana konnte viele Abschlüsse von den Außen-Positionen parieren. Das Rückspiel wird trotzdem schwer, da die Fehler-Quote im Spielaufbau zu hoch war. So konnte Hahlen viele leichte Gegenstoß-Tore erzielen. Sollten Torhüter-Leistung oder Wurfquote im Rückspiel nicht gleichwertig sein steht die Fehler-Quote zwei weiteren Punkten im Weg. Daran wird das Team arbeiten müssen.“

Da der ASC Dortmund im Parallel-Spiel den HSV Minden-Nord schlug rangiert Neuenkirchen nun hinter Dortmund auf dem zweiten Platz der umkämpften Landesliga. Am 08.02.20 reist der SuS dann nach Dortmund und möchte sich mit einem Auswärtserfolg in der Tabelle an den Dortmundern vorbeischieben. Dann dürften auch Laura Naber, Fiona Grewe und Torhüterin Henrike Löbbers wieder voll einsatzfähig mitmischen. Diese setzten aus oder fehlten gegen Hahlen wegen Krankheit und Verletzungen. Für Lorena Brinker dürfte ein Einsatz in Dortmund noch zu früh kommen.



11.01.2020

Handball (wA): : Ereignisreiche Auftakt-Woche endet mit Lehrstunde in Minden

Am 06.01.20 begannen die A-Jugend-Handballerinnen vom SuS Neuenkirchen nach der Winterpause mit dem Training um den Auftakt in die Landesliga erfolgreich bestreiten zu können. Der erste Dämpfer für die Spielerinnen und Trainer ließ nicht lange auf sich warten. Die wieder genesene Lorena Brinker, die in den Wochen vor Weihnachten auf Grund einer Bänderverletzung individuelles Aufbau-Training absolviert hatte, verletzte sich nach einer knappen Stunde erneut am Knöchel. Dieses mal erwischte es jedoch ihren anderen Fuß.

Trotz erfolgreichem Trainingsauftakt trübte dies die Stimmung vor dem anstehenden Testspiel am Mittwoch, den 08.01.20, gegen den niedersächsischen Landesligisten SpVgg Brandlecht-Hestrup. Neben Lorena Brinker fehlten auch Yaren Kiymet und Kira Hoffschröer, die in einem Parallelspiel für die erste Damenmannschaft des SuS aufliefen. Dennoch gestalteten die Spielerinnen das Spiel erfolgreich und konnten sich nach 60 Minuten über einen Endstand von 44:32 freuen.

„Wir haben viele Aspekte unserer Trainingsinhalte gut umsetzen können und haben unsere Chancen hochprozentig genutzt. Defensiv waren wir ab und zu nicht konsequent genug. Darauf lässt sich aufbauen.“, fasste Trainer Serge Sperling zusammen.

Am Samstag trat das SuS-Team dann die Auswärtsreise zum HSV Minden-Nord an, die sich als große Lehrstunde für die Neuenkirchenerinnen entpuppte. Noch vor Anpfiff verletzte sich Torhüterin Henrike Löbbers ohne Fremdeinwirkung und war zum Zusehen verdammt. Beruflich verhindert fehlte Co-Kapitänin Melissa Kaya. Laura Naber war angeschlagen und konnte nur dosiert eingesetzt werden. Von Beginn an zogen die Gastgeberinnen ein Tempo auf, dass der SuS immer nur für kurze Phasen während des Spiels mitgehen konnte. Die Fehler-Quote bei den Spielerinnen aus Neuenkirchen war dabei wegen der ungewohnten, da in Neuenkirchen verbotenen, Haftmittelnutzung, sowie der starken Deckungsarbeit Mindens viel zu hoch um Zählbares mitnehmen zu können. Als dann kurz vor der Pause auch noch Kapitänin Kim Floth mit einer Roten Karte des Feldes verwiesen wurde war die Verunsicherung der verbliebenen Spielerinnen förmlich greifbar. Bei einem Pausenstand von 18:9 wechselten die Mannschaften die Seiten.

Minden-Nord hielt das Tempo in der zweiten Halbzeit weiter hoch und nutzte die Verunsicherung aus um sich immer weiter abzusetzen. Durch die Ausfälle war Neuenkirchen zum Improvisieren gezwungen und tat dies in einzelnen Angriffen auch mit Erfolg. Die Fehler-Quote im Spielaufbau blieb nach dem Platzverweis für Neuenkirchens Aufbauspielerin und dem Austesten einiger taktischer Varianten unverändert hoch. Dies führte letzten Endes zum Endstand von 43:20. Sperling versuchte sich an einer Einordnung: „Wir sind die Auswärtsfahrt angetreten und waren uns unsicher was uns erwartet. Während der Qualifikations-Runden war der HSV einer der heißesten Anwärter auf einen Bundesliga-Startplatz. Normalerweise hätte ich Minden nach der Oberliga-Vorrunde in der Oberliga-Gruppe erwartet und nicht bei uns in der Landesliga-Gruppe. Das war für mich unerklärlich. Der HSV-Trainer brachte dann Licht ins Dunkel, als er von schwerwiegenden und langwierigen Ausfällen von bis zu fünf Leistungsträgerinnen gleichzeitig während der Oberliga-Vorrunde berichtete. Diese Spielerinnen kehrten und kehren nun nach und nach zurück. Da war ein Klassenunterschied zu erkennen. Von solchen Mannschaften können wir eine Menge lernen. Für das Rückspiel haben wir uns vorgenommen unser Maximum auf den Punkt abzurufen. Das ist uns in Minden nicht gelungen.“

Besser machen wollen es die Spielerinnen auch bei ihrem nächsten Landesliga-Auftritt. Am Samstag, den 18.01.20, trifft der SuS um 15:15 Uhr in der Neuenkirchener Sporthalle am Westfalenring mit dem TSV Hahlen auf den nächsten hochkarätigen Gegner.

In Minden spielten: Jana Hegemann (TW), Laura Naber (4), Yaren Kiymet (5), Laura Camaj, Kira Hoffschröer (2), Vivien Hessling (3), Ronja Hunz (1), Kim Floth, Fiona Grewe, Jenny Brünen (3), Carolin Berning (2), Nele Elbeshausen



20.12.2019

Handball (wA): Neuenkirchener A-Jugend-Handballerinnen erwarten attraktive Herausforderungen

Nach einer 25:30-Niederlage im Derby gegen Vorwärts Wettringen ist die Oberliga-Vorrunde für die weibliche A-Jugend vom SuS beendet. Bei diesem Auftritt zeigte das Team, wie bereits zuletzt, zwei Gesichter. In einem zerfahrenen Spiel startete Neuenkirchen deutlich besser und dominierte die ersten 25 Minuten das Spielgeschehen beim Derby-Rivalen. Drei Zeitstrafen in den letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit sowie eine Zeitstrafe in der Anfangsphase der zweiten Hälfte führten zu einem enormen Bruch im Auftreten des SuS. Diese Phase nutzte Vorwärts um das Spiel von 8:14 über 14:16 auf 18:17 zu drehen. Im Anschluss spielte Wettringen mutiger und konstanter und ließ den SuS nicht mehr aufkommen. Die Mannschaft von Trainer Serge Sperling agierte zu oft fahrig und konnte auch die vereinzelten gut gespielten Angriffe in Halbzeit zwei nicht immer nutzen. So sicherte sich ein von Ausfällen geplagtes Wettringer Team den Derby-Sieg in einem der schwächeren Spiele der Oberliga-Vorrunde zwei.

Nach einer kurzen Winter-Pause geht es für das Team vom SuS mit neuen hochkarätigen Gegnern weiter. Die Gleichplatzierten aus den insgesamt drei Oberliga-Vorrunden treffen dann aufeinander. Neuenkirchen nimmt die Punkte aus den zwei Spielen gegen den TV Beckum mit und trifft dann noch auf die Teams vom HSV Minden-Nord, TSV Hahlen und ASC 09 Dortmund. Bis zum Saisonende im März wollen die Spielerinnen vom SuS ihren Aufwärtstrend fortsetzen und möglichst viele Punkte einfahren.

Gegen Wettringen spielten: Jana Hegemann(TW), Henrike Löbbers(TW), Melissa Kaya(3), Yaren Kiymet(4), Laura Camaj(1), Kira Hoffschröer, Vivien Hessling(2), Ronja Hunz(1), Kim Floth(7), Laura Naber(1), Jenny Brünen(1), Carolin Berning(5), Nele Elbeshausen



30.11.2019

Handball (wA): Aufwärtstrend wird mit zweitem Saisonsieg in der Oberliga-Vorrunde belohnt

Team: Jana Hegemann(TW), Melissa Kaya, Yaren Kiymet, Lorena Brinker, Laura Camaj, Kira Hoffschröer, Vivien Hessling, Ronja Hunz, Kim Floth, Laura Naber, Henrike Löbbers, Fiona Grewe, Jenny Brünen, Carolin Berning, Nele Elbeshausen

Die A-Jugend-Handballerinnen vom SuS Neuenkirchen konnten am vergangenen Wochenende vor heimischer Kulisse den lange ersehnten zweiten Saisonsieg einfahren. Mit 30:20 schlug man den TV Beckum und konnte somit den direkten Vergleich für sich entscheiden. Das Hinspiel hatte das SuS-Team unnötigerweise in den letzten Minuten aus der Hand gegeben. Der Sieg verschafft Neuenkirchen somit eine komfortable Ausgangslage für die Zeit nach der Winterpause, wo alle Mannschaften aus den drei Oberliga-Staffeln auf die gleichplatzierten Teams der anderen Staffeln treffen. Neuenkirchen und Beckum werden dann in die gleiche Rückrundengruppe einziehen.

Die bisherigen Ergebnisse der Rückrunde ließen nicht zwingend auf einen Sieg schließen: Daheim unterlag man dem Tabellenersten aus Verl nach starkem Kampf mit 28:32. Danach gab es für den SuS in Greven mit 36:22 einen enormen Dämpfer und letzte Woche musste man sich in Everswinkel mit 29:22 geschlagen geben. Eine schwierige Situation für die Mannschaft, wie der Trainer Serge Sperling herausstellte: „Am Ende der Hinrunde kehrten nach längeren Ausfällen einige Spielerinnen zurück und wir konnten eine Zeit lang gut und effizient im Training arbeiten. Das zeigt unser Ergebnis gegen Verl. In dem Spiel meldete sich aber auch das Verletzungspech der bisherigen Saison zurück. Die vergangenen Wochen waren schwierig, da wir im Training und in den Spielen immer wieder mit Ausfällen zu kämpfen hatten. Das drückt auf die Stimmung und beraubt uns der Flexibilität auf dem Feld. Meine Spielerinnen haben das gut gemeistert, obwohl im Laufe der letzten Spiele insgesamt neun Spielerinnen einmal oder mehrfach gesundheitlich bedingt aussetzen mussten. Da wir weiter intensiv im Training gearbeitet haben war eine Belohnung in Form von Punkten nur eine Frage der Zeit.“           

Für den deutlichen Heimsieg am vergangenen Samstag gab es mehrere Gründe. Mit insgesamt zehn Torschützinnen zeigte die weibliche A-Jugend gegen Beckum, dass sie tatsächlich von jeder Position Torgefahr ausstrahlt. Zudem konnte, dank Torhüterin Henrike Löbbers, Beckum keinen seiner sechs Strafwürfe im Tor unterbringen. Mit gestärktem Selbstvertrauen treten die SuS-Spielerinnen nun am kommenden Sonntag die kurze Reise zum Derby-Rivalen aus Wettringen an. Dort wollen sich die Spielerinnen gebührend in die Winterpause verabschieden und den Favoriten aus Wettringen ärgern.



06.10.2019

Handball (wA): Schwere Wochen für die A-Jugend-Handballerinnen des SuS

Jana Hegemann(TW), Melissa Kaya(10), Yaren Kiymet(4), Lorena Brinker(1), Laura Camaj(4), Kira Hoffschröer(5), Vivien Hessling(3), Ronja Hunz(2), Kim Floth(8), Laura Naber(4), Henrike Löbbers(TW), Fiona Grewe, Jenny Brünen(4), Carolin Berning(10)

Die Hinrunde der Oberliga-Vorrunde ist beendet und die Mannschaft um Trainer Serge Sperling geht mit 2:8 Punkten dankbar in die Spielpause um sich zu sammeln. An den vergangenen beiden Wochenenden musste sich der SuS zunächst in Beckum 28:31(20:16) geschlagen geben um dann vor heimischer Kulisse Vorwärts Wettringen 27:41(14:21) zu unterliegen.

In beiden Spielen haderte die unerfahrene A-Jugend mit der eigenen Konstanz und musste letztendlich Ergebnisse hinnehmen, die nicht dem vollen Leistungsvermögen des Teams entsprechen. In beiden Fällen drückte der Schuh phasenweise vor allem in der SuS-Offensive. Gerade Vorwärts Wettringen nutzte diese Phasen gut aus und kam über gutes Umschalten zu einfachen Toren. Der Trainer zeigte sich keineswegs beunruhigt: „Die Konstanz wird mit mehr Erfahrung kommen. Die Fortschritte in unserer Spielweise stimmen mich positiv. Die Erfahrung holen wir uns in solchen Spielen und im Training.“ Dort können aktuell aber nicht alle Spielerinnen Erfahrungen machen.

Nach ihrer Bänderverletzung vor dem Saisonstart konnte Rückraumspielerin Yaren Kiymet eine erste Trainingseinheit mit der Mannschaft absolvieren und stand gegen Wettringen erstmalig für einige Minuten wieder auf dem Feld. Kreisläuferin Laura Camaj konnte ihre Oberschenkelverletzung auskurieren und trainierte zuletzt wieder beschwerdefrei mit der Mannschaft. Sorgen bereiten der Mannschaft  aber die nur langsam voranschreitende Genesung der Torhüterin Henrike Löbbers und der langfristige Ausfall von Aufbauspielerin Nele Elbeshausen. Die Spielpause kommt daher zur rechten Zeit. Die nächste Chance um Konstanz zu beweisen kommt am 27.10.19. Da empfängt der SuS um 16:30 Uhr die weibliche A-Jugend vom TV Verl in der Sporthalle am Westfalenring.



22.09.2019

Handball (wA): Weibliche A-Handballerinnen vom SuS holen ersten Sieg in Oberliga-Vorrunde

Es spielten: Jana Hegemann(TW), Melissa Kaya(1), Lorena Brinker(1), Laura Camaj, Kira Hoffschröer(2), Vivien Hessling(1), Ronja Hunz(1), Kim Floth(4), Laura Naber(1), Henrike Löbbers(TW), Fiona Grewe, Jenny Brünen(8), Carolin Berning(7), Nele Elbeshausen(1)

Die Neuenkirchener A-Jugendlichen konnten am vergangenen Wochenende ihren ersten Sieg in der Oberliga-Vorrunde feiern. Das Team vom SC DJK Everswinkel musste sich nach 13:11-Pausenführung 24:27 in Neuenkirchen geschlagen geben.

Die Woche nach der ernüchternden 22:40-Niederlage vor heimischer Kulisse gegen einen SC Greven 09, der in allen Bereichen schneller, wacher und  fokussierter wirkte, brachte dem Team gemischte Erkenntnisse und Nachrichten. Der Spielverlauf deckte viele Baustellen im Neuenkirchener Spiel auf, an denen unter der Woche fokussiert gearbeitet wurde. Zudem meldete sich Torhüterin Henrike Löbbers im Torwarttraining zurück und soll nach langer Ausfallzeit wieder an das Spielgeschehen herangeführt werden. Jedoch bleiben einigen Spielerinnen Einsätze und Vollbelastung in Training und Spiel wegen Verletzungen nach wie vor verwehrt.

Um am vergangenen Sonntag endlich die ersehnten ersten Punkte einzufahren mussten die Spielerinnen um Trainer Serge Sperling aber 60 Minuten Kampf und Nervenstärke zeigen um einige schwierige Situationen zu überstehen. Zu Beginn brauchte Neuenkirchen mehr Zeit als Everswinkel um sich auf die Spielweise des Gegners einzustellen und lief nach fünf Minuten bereits einem 0:3-Rückstand hinterher. Dann gelang es das Spiel offener zu gestalten und nach 11 Minuten stand es 3:7 für die Gäste. Der SuS kam nun immer besser ins Spiel und war minutenlang in der Defensive nicht zu überwinden. Torhüterin Jana Hegemann hatte mit zwei gehaltenen Strafwürfen und mehreren Paraden gegen die Außenspielerinnen des Gegners großen Anteil daran. So stand es nach 21 Minuten 9:7 für die Gastgeber und nun entwickelte sich wieder ein offeneres Spiel in dem Everswinkel vor der Pause bessere Angriffslösungen gegen die guten Abwehrreihen fand. Beim Stand von 11:13 aus Neuenkirchener Sicht ging es in die Pause.

Everswinkel erwischte erneut einen besseren Start und setzte sich in den ersten Minuten auf 12:16 ab. Eine Umstellung in der Deckung des SuS führte dann zu einem Einbruch der Offensive von Everswinkel. Jenny Brünen übernahm eine zentralere Rolle in der Deckung und verhinderte einfache Tore der gegnerischen Rückraum-Linken. Auch vorne bekam die Außenspielerin nun mehr Abschlüsse und entnervte die starke Torhüterin des Gegners mit ihren präzisen Abschlüssen. Auch Carolin Berning schaffte es die Torhüterin vor Probleme zu stellen und traf alle sechs Strafwürfe zu denen sie antrat. Als dann noch Torhüterin Henrike Löbbers zu mehreren Strafwürfen des Gegners antrat und zwei davon parieren konnte war das Spiel gekippt. Nach 55 Minuten Spielzeit führte der SuS 25:20 gegen die Gäste und versuchte die Führung über die Zeit zu bringen. Dabei unterliefen der unerfahrenen Mannschaft aus Neuenkirchen aus Nervosität einige Fehler, die Everswinkel zurück ins Spiel brachten. Bis auf 26:24 rückte Everswinkel noch an den SuS heran, bis Jenny Brünen mit ihrem achten Treffer den 27:24-Schlusspunkt setzte.

Der Trainer zeigte sich zufrieden: „Everswinkel war ein Gegner auf Augenhöhe, der heute mit dem ein oder anderen Pfiff mehr in 50:50-Entscheidungen auch den Sieg hätte holen können. Auch das Rückspiel wird ein Kampf. Wir dürfen uns nach letzter Woche über eine ansprechende Mentalität und Kampfbereitschaft in diesem Spiel freuen und wollen jetzt in Beckum nachlegen.“



07.09.2019

Handball (wA): Weibliche A-Jugend vom SuS Neuenkirchen unterliegt 18:26 in Verl

Zum Saisonauftakt musste sich Neuenkirchens weibliche A-Jugend auswärts dem Favoriten vom TV Verl geschlagen geben. Nach 60 intensiven Minuten trat die Mannschaft aber keineswegs enttäuscht die Heimreise an. Noch während der Qualifikationsrunden im Mai hatte man sich Verl in Menden innerhalb von 30 Minuten 9:25 geschlagen geben müssen. Verl scheiterte im Laufe der Qualifikationsrunden kurz vor dem Ziel Jugendbundesliga. So trafen beide Mannschaften am vergangenen Samstag nun in der Oberliga-Vorrunde erneut aufeinander. Der Favorit aus Verl setzte sich durch. Aus Neuenkirchener Sicht verhinderten unzählige „Harzfehler“ ein besseres Ergebnis.

Die Zuschauer sahen eine erste Hälfte, die von starken Abwehrreihen und guten Torhüterleistungen geprägt war. Beide Mannschaften schafften es immer wieder den gegnerischen Positionsangriff zu stoppen. Aber auch das schnelle Umschalten durch Gegenstöße konnte regelmäßig verhindert werden. Leichte Tore erzielten beide Teams daher höchstens vom 7m-Punkt. Doch auch vom Punkt konnte Neuenkirchens Torhüterin Jana Hegemann zweimal glänzend parieren. Die SuS-Spielerinnen zeigten im Spielaufbau deutlich mehr Probleme als der Gastgeber, da sie offensichtlich nicht mit dem Haftmittel am Ball zurechtkamen. So ging es für den SuS mit einem 6:11-Rückstand in die Halbzeitpause.

Die vorgenommenen Anpassungen in den Kabinen zeigten auf beiden Seiten ihre Wirkung. Beide Mannschaften fanden bessere Wege zum Erspielen offener Würfe und das Spiel nahm an Fahrt auf. Trotz der bestehenden Probleme im Pass- und Wurfverhalten präsentierte sich das Team um Trainer Serge Sperling in den zweiten 30 Minuten deutlich mutiger und risikofreudiger in der Offensive. Defensiv konnte man den TV Verl im Positionsangriff weiter vor eine schwierige Aufgabe stellen, jedoch gelangen dem Gastgeber wegen unpräziser Anspiele im SuS-Angriff einige leichte Gegenstoßtore.  Diese schwächeren zehn Minuten machten aus SuS-Sicht aus einem 10:16 ein 13:24. Durch zehn gute Schlussminuten konnte Neuenkirchen noch auf 18:26 verkürzen. Der Trainer zeigte sich zufrieden: „Wir haben heute konzentriert und engagiert gespielt und trotz aller bestehenden Schwierigkeiten zu keiner Zeit abgeschenkt. Daher können wir mit einem guten Gefühl die kommenden Oberliga-Spiele angehen. Für die meisten meiner Spielerinnen war es das erste Spiel auf Oberliga-Niveau und alle haben kaum Erfahrung im Umgang mit Haftmitteln. Die hohe Fehlerquote beim Passen und Werfen gehört da einfach zum Lernprozess. Ansonsten ist unser Auftritt in Verl durchweg positiv zu bewerten.“

Das nächste Spiel beginnt am Samstag, den 14.09., um 17:15 Uhr in der Sporthalle am Westfalenring in Neuenkirchen. Mit dem SC Greven 09 wartet eine große Herausforderung, doch mit Hilfe voller Tribünen möchte der SuS die ersten Punkte in der Oberliga holen.

Es spielten: Jana Hegemann(TW), Melissa Kaya(3), Lorena Brinker, Laura Camaj(2), Kira Hoffschröer, Vivien Hessling(2), Ronja Hunz, Kim Floth(5), Laura Naber(4), Carolin Berning(1), Nele Elbeshausen(1)



02.09.2019

Handball (wA): Start in die Oberliga-Vorrunde

Am kommenden Samstag startet für die A-Jugend-Handballerinnen des SuS Neuenkirchen die neue Saison. Die Vorfreude beim Team um die Trainer Christian Ewering und Serge Sperling ist groß, denn der Großteil der Mannschaft wird dank gelungener Qualifikation kommende Saison zum ersten Mal Erfahrungen auf Westfalen-Ebene sammeln dürfen.

„Trotz vieler Widrigkeiten konnte die Mannschaft während der Vorbereitung einige Fortschritte in ihrer Entwicklung erzielen“, resümierte Serge Sperling. In zwei Spielen zu Beginn sowie zum Ende der Vorbereitung gegen die SpVgg Brandlecht-Hestrup verkaufte sich Neuenkirchen sehr gut und wirkt gut vorbereitet für die kommenden Herausforderungen. Selbstbewusstsein holten sich die SuS-Handballerinnen auch durch einen Turniersieg in einem vom TB Burgsteinfurt organisierten Vorbereitungsturnier. Dort setzten sie sich letztendlich gegen Teams vom Gastgeber Burgsteinfurt, Borussia Darup, TV Emsdetten und dem SC Hörstel durch. In kurzen Spielen gegen die beiden Damen-Mannschaften des SuS Neuenkirchen hatte man jedoch, teils deutlich, das Nachsehen und zahlte Lehrgeld.

„Unsere Vorbereitung war geprägt von Urlaubsabwesenheiten und verletzungsbedingten Ausfällen. Wir mussten kreativ werden um uns angemessen auf die Anforderungen der Oberliga-Vorrunde vorbereiten zu können.“, sind sich die Trainer einig. Neben Teambuilding-Maßnahmen wie einem Kart-Rennen oder einem Sponsoren-Abend beim neuen Sponsor Dailysocks, standen daher beispielsweise auch Beachhandball-Einheiten am Offlumer See auf dem Trainingsplan. Zudem nahmen viele Spielerinnen auch an Teilen der Saisonvorbereitung der Damen-Mannschaften teil.

Erster Gegner ist nun der TV Verl, der in den Qualifikationsrunden lange um einen Startplatz in der Bundesliga mitspielen konnte, nun aber ebenfalls in der Oberliga-Vorrunde antritt. 

„Mit Verl, TV Beckum, SC Greven, SC DJK Everswinkel und Vorwärts Wettringen treffen wir auf Mannschaften, die wegen bereits gesammelter Erfahrung im höherklassigen Handball sowie besserer Rahmenbedingungen für Trainings- und Spielbetrieb große Herausforderungen für uns darstellen werden. Wir wollen aber nicht einfach nur mitspielen, sondern uns weiterentwickeln und so viele Teams wie möglich ärgern. Vor allem wenn alle Verletzten irgendwann wieder zurück sind“, halten die Trainer die Marschroute fest.

Anwurf zum Saisonauftakt ist für den SuS am Samstag, den 07.09.2019 um 16:00 Uhr in der Sporthalle 1 in Verl. Vor heimischer Kulisse, in der Sporthalle am Westfalenring in Neuenkirchen, tritt die weibliche A-Jugend zuerst am 14.09.19 um 17:15 Uhr gegen Greven an. Die Mannschaft hofft auf große Unterstützung von den Zuschauerrängen.



26.05.2019

Handball (wA): Weibliche A-Jugend vom SuS macht nächsten Aufstieg in der Handball-Abteilung perfekt

Carolin Berning, Fiona Grewe, Henrike Löbbers, Jana Hegemann, Jenny Brünen, Kim Floth, Kira Hoffschröer, Laura Camaj, Laura Naber, Lorena Brinker, Melissa Kaya, Nele Elbeshausen, Ronja Hunz, Vivien Hessling, Yaren Kiymet

In der Handball-Abteilung des SuS Neuenkirchen darf weiter gefeiert werden. Nachdem zuletzt die ersten Herren- und Damenmannschaften als Meister jeweils den Aufstieg in die Landesliga perfekt machten, zog nun die weibliche A-Jugend nach.

Nachdem sich die Mannschaft um Trainer-Team Serge Sperling und Christian Ewering in der Aufstiegs-Qualifikation auf Kreisebene gegen den TV Emsdetten, die DHG Ammelloe-Ellewick und die JSG Handball Ibbenbüren durchsetzen konnte, durfte sie auf Westfalen-Ebene um die begehrten Aufstiegsplätze kämpfen.

In der ersten Turnierrunde reisten die Handballerinnen in das Sauerland nach Menden. Dort mussten sie sich dem Gastgeber SG Menden Sauerland Wölfe und dem Jugendbundesliga-Anwärter TV Verl geschlagen geben. Mit Siegen gegen die JSG Tecklenburger Land und die TSG Altenhagen-Heepen erreichte die Mannschaft die nächste Qualifikationsrunde und konnte sich um die Ausrichtung eines Heim-Turnieres bewerben.

Am vergangenen Wochenende sicherte sich die SuS-A-Jugend dann als Viertplatzierter vor heimischer Kulisse einen Aufstiegsplatz und darf in der kommenden Saison in der Oberliga-Vorrunde, der höchsten Spielklasse des Handballverbandes Westfalen, auf Punkte-Jagd gehen. Dabei reichte der Mannschaft ein überzeugender Auftritt gegen die DJK Oespel-Kley, die 22:9 geschlagen wurde. Dem Turniersieger TSV Hahlen musste sich Neuenkirchen mit 18:7 recht deutlich geschlagen geben. Gegen den TV Arnsberg und den TV Beckum verlor Neuenkirchen mit 9:11 und 13:16 vergleichsweise knapp.

„Die Zeit nach Saisonende bis zum Quali-Beginn war sehr kurz. Umso erfreulicher ist es, wie überzeugend die Mannschaft in weiten Teilen der Turniere auftreten konnte. Wenn man die Möglichkeiten anderer Quali-Teilnehmer mit unseren vergleicht, kommt der Aufstieg einer kleinen Sensation gleich.“, resümierte Serge Sperling.



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